Video’s: Freiheit im Fokus

Deutsche und niederländische Jugendliche haben diesen Sommer in Köln zusammen Filme zum Thema ‚Freiheit‘ gedreht.  Die Jugendliche lernten in einem Workshop das Handwerk des Filmens und dachten gemeinsam über die Bedeutung von Freiheit nach. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist nach den Terroranschlägen in Paris umso wichtiger geworden.

Duitse en Nederlandse jongeren maakten deze zomer in Keulen samen video’s met als thema ‚vrijheid‘. De jongeren leerden tijdens een workshop hoe ze films moesten maken en dachten samen na over de betekenis van vrijheid. Het is door de aanslagen in Parijs des te belangrijker je met dit thema bezig te houden.

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Nicht nur ein Kleinkrieg zweier ‚ouwe taartjes‘ (alter Schachteln/Schrauben)

Zum Auftakt des deutsch-niederländischen Festivals ‚Für Freiheit – Voor Vrijheid 1945-2015‘, das am 27. August in Münster stattfand (siehe Beiträge unten), traf Prof. Dr. Friso Wielenga die niederländische Schriftstellerin Tessa de Loo zu einem Podiumsgespräch im Haus der Niederlande in Münster. Sie las am Vorabend aus ihrem Roman De tweeling – die Zwillinge und verdeutlichte, den Zwist zwischen Selbstverständnis und dem wirklichen Verstehen. Ein Problem, das zurzeit sehr aktuell erscheint.  

DSC_0320In der bis auf den letzten Platz gefüllten Bibliothek des Krameramtshauses zu Münster sprach Prof. Dr. Friso Wielenga, Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien, am Abend des 26. August die Begrüßungsworte, gab einen kurzen Überblick über den Ablauf der Veranstaltung und führte die Gäste in Tessa de Loos wohl bekanntestes literarisches Werk ein, das an diesem Abend im Mittelpunkt stehen sollte: De tweeling (dt.: Die Zwillinge). Es war bereits das zweite Mal, dass die nunmehr seit 22 Jahren in Portugal lebende gebürtige Niederländerin zu Gast in Münster war.  Weiterlesen Nicht nur ein Kleinkrieg zweier ‚ouwe taartjes‘ (alter Schachteln/Schrauben)

Viel Bühne und große Ehre für Freiheit

Die Projekte der deutsch-niederländischen Kooperationen im Rahmen von „Für Freiheit/voor vrjheid“ haben am 27. August in Münster eine vorläufige würdige Ehrung erfahren. Erneut zeigten die niederländischen Organisatoren, wie man Freiheit feiert – und das nicht nur, weil sich der niederländische König Willem-Alexander ein eigenes Bild der Aktivitäten vor Ort machen wollte. Mehr als 130 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlande waren ebenfalls angereist und wurden gut unterhalten. Nach den Workshops zur „Begrüßung“ und vor allem zur inhaltlichen Einstimmung genossen auch sie das Freiheitsfest. Unsere Kollege vom Pressenetzwerk und die Kolleginnen vom Duitsland Instituut hatten zuerst noch alle Hände voll zu tun, um den „bunten Haufen“ Jugendlicher ein paar Inhalte zu Freiheit und Medien im Medienworkshop zu vermitteln. Als ab 14 Uhr so langsam die Spannung im Kleinen Haus des Theaters Münster stieg, war das aber bereits vergessen. Mit dem gemeinsamen Auftritt der Konrad Koselleck Big Band, Vincent Bijlo und Ellen ten Damme war auch musikalisch klar: Jetzt wird gefeiert. Und zwar die Freiheit! Im straff durchgeplanten Ablauf kamen auch unsere beiden Kölner Videoworkshop-Teilnehmerinnen Svenja und Amber zu Wort. Nein mehr noch: In Anwesenheit des Königs nahmen sie Platz am „Küchentisch“ von „About Freedom“, einem niederländischen Video-Format, das weltweit Menschen sammelt, die in eben der sehr privaten Küchenatmosphäre zum Thema Freiheit reden. Im Gespräch mit zwei Zeitzeugen, dem Niederländer Jan Bachman und der Münsteranerin Ruth Dölle-Oelmüller, repräsentierten sie nicht nur die junge Generation, sondern auch die Notwendigkeit, sich mit den „Alten“ auszutauschen. Und das machen die beiden gerade auch sehr intensiv – und zwar für ihren zweiten Film im Rahmen des Workshops.

Einen ausführlicheren Bericht zum Festtag in Münster gibt es hier:
http://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2015/august/0831freiheitsfest.html

In Münster wurde auch der erste Video-Beitrag aus dem Kölner Video-Workshop einem größerem Publikum präsentiert. Verena Huiberts und Patrick Karg hatten in Köln zahlreiche Menschen zum Thema „Freedom of Education“ – wie gemacht für die Veranstaltung in Münster. Hier ist der Kurzbeitrag zu sehen. Die weiteren Ergebnisse folgen in Kürze.

Freiheit – freedom of education – one result of the video-workshop „für Freiheit“ in cologne from Pressenetzwerk für Jugendthemen on Vimeo.

70 Jahre Freiheit feiern!

(Nederlandse versie onderaan)
Das Freiheitsfest am 27. August in Münster wird der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe Voor Vrijheid – Für Freiheit 2015. Das Zentrum für Niederlande-Studien der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) veranstaltet diesen Nachmittag gemeinsam mit dem niederländischen Nationaal Comité 4 en 5 mei. Hier werden die Ergebnisse von zahlreichen Kooperationen, die in diesem Jahr durchgeführt wurden, präsentiert und die Verbundenheit der Nachbarn Deutschland und Niederlande unter dem Aspekt „Freiheit“ zelebriert. Das Fest beginnt bereits am Abend des 26. August mit einer Lesung von Tessa de Loo aus ihrem bekannten und erfolgreich verfilmten deutsch-niederländischen (Nach-)Kriegsroman „Die Zwillinge“ in der Bibliothek des Hauses der Niederlande.

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Videos für Freiheit

Im Videoworkshop des Pressenetzwerks für Jugendthemen standen nicht nur Theorie und Praxis im Mittelpunkt. Die hochmotivierte Gruppe setzte sich intensiv mit dem Thema „Freiheit“ auseinander und kam zu vielen Erkenntnissen.

Um die Bedeutung von Freiheit in unserer heutigen Lebenswelt zu verstehen, muss man ihren Bestandteilen auf den Grund gehen. Freiheit ist so ein riesiger Begriff, dessen Bedeutung dem steten Wandel unterliegt. Und das erst recht im Blick zurück auf 1945 – aber auch innerhalb der vergangenen 70 Jahre.

„Wir denken europäisch.“
Wir, das sind junge niederländische und deutsche Menschen, die die alten Grenzen und Mauern im Kopf selbst kaum noch spüren, fühlen oder gar verstehen. Europa, Freiheit und Freisein sind für uns selbstverständlich.  Weiterlesen Videos für Freiheit

Der Inhalt der Freiheitsformel

„Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so schlau als wie zuvor.“ Dieser Ausspruch von Goethes Faust beschreibt das Dilemma von Wissen und Gewissen, von Wissen und dem wahren Nutzen. Alles ist streitbar, alles ist im Wandel – das gilt auch für das, was hinter dem Freiheitsbegriff zu verstehen ist.

Jüngstes Beispiel dafür liefert eine Berichterstattung über die Aussagen des deutschen Staatsoberhauptes, Bundespräsident Joachim Gauck. In einer Kolumne der Zeitung „Die Zeit“ fasste am 13. Juli Martin Klingst die aktuelle Leistung des Bundespräsidenten unter der hochtrabenden Überschrift „Gauck füllt die Freiheitsformel mit Inhalt“ zusammen. In einem tendenziösen Stil, wie es sich für das journalistische Stilmittel „Kolumne“ gehört: „Zum Glück gibt es den Bundespräsidenten, der uns als Nation und als Volk immer wieder den Spiegel vorhält. Der uns ins Gedächtnis ruft, dass Freiheit keine leere Formel ist.“ In weiteren Passagen wird betont, wie sehr Freiheit die Gesellschaft zusammenhalte, wie wenig selbstverständlich dieses hohe Gut ist und wie sehr es immer wieder auf Neue verdient werden muss. Der Autor versteht Gaucks Appelle aber eben auch so, „dass Freiheit letztlich Verantwortung bedeutet: für sich und für andere.“

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Die Frage nach der Freiheit …

IMG_8609Prominent besetztes deutsch-niederländisches Podium diskutiert in Münster über ein hohes Gut, das nicht zur Selbstverständlichkeit werden darf.

Was ist Freiheit? So lautete die Kernfrage des in der Bibliothek des Hauses der Niederlande stattfindenden Diskussionsabends vom 16. Juni 2015, zu dem das Zentrum für Niederlande-Studien eingeladen hatte. In Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und dem deutsch-niederländischen Forum, das in Kooperation mit den Außenministerien beider Länder regelmäßig Tagungen zu aktuellen Themen organisiert, war es den Organisatoren möglich, u.a. die folgenden Redner und Mitdiskutanten für den Abend zu gewinnen: Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., Prof. Dr. Jan Peter Balkenende, ehemaliger Ministerpräsident der Niederlande, und Hans Laroes, Vorstandsmitglied des Nationaal Comité 4 en 5 meiWeiterlesen Die Frage nach der Freiheit …

Befreiungsfeuer

Fackeln auf Reisen

Der Mai 2015 hat eine besondere Betrachtung durch das Ende des zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren erfahren. Historische sieben Jahrzehnte sind nun vergangen, die Zeitzeugen werden weniger an der Zahl. Daher richtet sich der Blick nach vorne – in Richtung eines neuen Umgangs mit dem Kriegsende und der Suche nach einem gemeinsamen Umgang mit der Vergangenheit. Weiterlesen Befreiungsfeuer

Agenda zur „Freiheit“

All das ist „Voor Vrijheid – für Freiheit“:

Im Mai begann der erste Teil des Studienprogramms zum Zweiten Weltkrieg aus pluriformer Perspektive. Vom 2. bis 5. Mai erkundeten deutsche und niederländische Multiplikatoren von Museen in beiden Ländern Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung in den Niederlanden. Der zweite Teil wird im November in Deutschland stattfinden (Infos dazu folgen)

plakat_freiheitAm 16. Juni folgt ein Diskussionsabend im Haus der Niederlande in Münster: Hier informieren…

„Was bedeutet Freiheit heute? Wie reagieren wir auf aktuelle Bedrohungen? Gibt es unterschiedliche Akzente des Freiheitsverständnisses in Deutschland und in den Niederlanden? In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Niederländischen Forum, das in Kooperation mit den Außenministerien beider Länder regelmäßig Tagungen zu aktuellen Themen organisiert, und der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen veranstaltet das Zentrum für Niederlande-Studien einen Diskussionsabend zum Thema „Freiheit“ mit u. a. Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., und Prof. Dr. Jan Peter Balkenende, Ministerpräsident der Niederlande a. D.“ Weiterlesen Agenda zur „Freiheit“